Geschichte
Im Jahr 1720 bauten die Mönche die Scheunen und das Sägewerk wieder auf (die 1633 während der Religionskriege zerstört worden waren) und übertrugen deren Bewirtschaftung an Pächter. 1792 wurde Erbsenthal zusammen mit allen Gütern der Grundherren und der Abtei verstaatlicht.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verkaufte der Staat Erbsenthal an die Familie Creutzer, die es bis 1936 bewirtschaftete und das Anwesen dann an das Haus De Dietrich abtrat.

Alle Gebäude wurden im Krieg 1939-45 zerstört, mit Ausnahme der prächtigen Kapelle Notre Dame des Bois, ein Juwel des Kulturerbes, die mit Erlaubnis der Eigentümerin des Anwesens, Mademoiselle Claude de Pimodan, zahlreiche Besucher empfängt. (Herzlichen Dank dafür!)

Unweit der Kapelle können Besucher eine prähistorische Höhle 250 m nördlich des Weiherdamms sowie eine keltische Skulptur auf einem kleinen, im Unterholz versteckten Felsen entdecken.
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