26. MAI 2013 – MUTTERTAG
Die Mutter
Wissen Sie, was es heißt, eine Mutter zu haben? Bedenken Sie, dass Sie einmal ein kleines Kind waren, schwach, nackt, elend, hungrig, allein auf der Welt. Da stand eine Frau an Ihrer Seite, ging, wenn Sie gingen, blieb stehen, wenn Sie stehen blieben, lächelte, wenn Sie weinten. Diese Frau, die Sie sprechen und später lesen lehrte, die Sie lieben lehrt, die Ihre Finger in ihren Händen und Ihren Körper an ihrer Brust wärmt; diese Frau, die Ihnen ihre Milch gab, als Sie klein waren, und Ihnen immer ihr Leben geben wird – sie ist es, zu der Sie sagen: „Mutter!“ und die Ihnen antwortet: „Mein Kind!“.
Victor Hugo
Meine Mutter
Meine Mutter, die ich so liebe,
Hat mir alles gegeben.
Ich werde diese gute Mutter lieben
Mein ganzes Leben.
Sie hat mich gepflegt, als ich klein war,
So hat man mir erzählt.
Sie hat mein Bettchen gewiegt,
Weiß und sauber;
Lehrte mich laufen
Schritt für Schritt,
Hielt meine Arme;
Ein Wort zu sagen, dann alles zu sagen,
Sogar zu lächeln.
Wenn ich weine, tröstet sie mich
Mit einem Wort;
Und schnell macht ihr lieber Kuss
Mich froh.
Ich will meine Mutter glücklich machen
Mein ganzes Leben,
Arbeiten und sie innig lieben
Bis in den Tod!
Jean Aicard (aus dem Französischen übersetzt)
Alles Gute zum Muttertag allen Müttern!
GEMEINDERATSSITZUNG VOM 16. MAI 2013
In Kürze:
- Der Gemeinderat verzichtet beim Verkauf von 2 bebauten Grundstücken auf sein Vorkaufsrecht. (Aus Gründen des Datenschutzes veröffentlichen wir künftig weder die Namen der Käufer noch die der Verkäufer.)
- Ein Gesetz vom Dezember 2010, geändert durch das Gesetz Nr. 2012-1561 vom Dezember 2012, ändert Zahl und Verteilung der Delegierten in den Beschlussorganen der Gemeindeverbände mit eigener Steuerhoheit. Diese Regeln gelten nach den nächsten allgemeinen Kommunalwahlen. Der Rat des Gemeindeverbands hat derzeit 52 Mitglieder, und diese Regelung entspricht voll und ganz dem neuen Gesetz: 1 Vertreter für Gemeinden unter 750 Einwohnern, 2 Vertreter für 751 bis 1.500 Einwohner, darüber ein weiterer Vertreter je angefangene 1.250 Einwohner. Eguelshardt wird wie bisher durch 1 Delegierten vertreten. Der Gemeinderat beschließt einstimmig, diese Regelung beizubehalten.
- Für die Sicherungsarbeiten an der Burg Waldeck hat die Gemeinde bisher Rechnungen über 231.690 € bezahlt und Zuschüsse von 189.655 € erhalten. Sie verfügt über 217.800 €, muss aber spätestens am 31. Juli 2013 einen Kassenkredit von 200.000 € zurückzahlen. Um den Restbetrag der Arbeiten zu bezahlen, die gegen Ende des Sommers abgeschlossen sein werden (257.234 €), während noch 219.145 € an Zuschüssen ausstehen, ermächtigt der Gemeinderat den Bürgermeister, beim Crédit Mutuel einen Überbrückungskredit über 300.000 € zu 1,95 % aufzunehmen, rückzahlbar am 31. August 2014.
- Der Gemeinderat vertagt seine Zustimmung oder Ablehnung zur neuen Charta des Regionalen Naturparks Nordvogesen und zum Beitritt zum SYCOPARC auf eine spätere Sitzung. Der Bürgermeister wird bei den zuständigen Stellen weitere Auskünfte einholen.
GRUNDEIGENTÜMERVEREINIGUNG FÜR WEIDEFLÄCHEN
Herr Marcel Barba, Untersuchungsbeauftragter, hält am Mittwoch, dem 3. Juli 2013, von 17 bis 19 Uhr eine Sprechstunde im Rathaus Eguelshardt ab.
Einwohner, die von der Gründung der AFP (Grundeigentümervereinigung für Weideflächen) betroffen sind und sich zur öffentlichen Anhörung äußern möchten, sind willkommen.
WENN BÄUME UND STEINE SPRECHEN KÖNNTEN

Am Samstag, dem 1. Juni, führt Herr Emile Eitel eine zweistündige Waldwanderung, Start um 14 Uhr am Kirchparkplatz. Thema sind das Naturerbe und die Spuren der Geschichte im Wald. Interessierte sind herzlich eingeladen!
QUALITÄT DES TRINKWASSERS
Die regionale Gesundheitsbehörde Lothringen hat dem Rathaus die Zusammenfassung der Gesundheitskontrollen für 2012 übermittelt. Die Ergebnisse entsprechen denen von 2011, und die Behörde kommt zu folgendem Schluss:
Das 2012 gelieferte Wasser war bakteriologisch von ausgezeichneter Qualität und entsprach bei allen untersuchten physikalisch-chemischen Stoffen den Vorschriften.
SCHIESSWETTBEWERB
Am 9. Juni veranstaltet der Schützenverein „La Vigilante“ von 9 bis 18 Uhr seinen traditionellen Schießwettbewerb. Bewirtung vor Ort.
TERMINE
- 6. Juni: Monatstreffen des Seniorenclubs in der Salle Rapin
- 9. Juni: Schießwettbewerb, Schützenverein „La Vigilante“, am Schießstand
- 21. Juni: Fest der Musik, Schützenverein „La Vigilante“, am Schießstand
JÄHRLICHES „SPARGELESSEN“ DES SENIORENCLUBS

Jedes Jahr veranstaltet der Seniorenclub unserer Gemeinde ein „Spargelessen“. Dieses Jahr fand es in Weiskirch in „La Table Paysanne“ statt. Nach dem Essen konnten Interessierte „la Ruche“ (den Bienenstock) in Eschviller besichtigen.
FLOHMARKT

Am Sonntag, dem 12. Mai, veranstaltete der CIA einen Flohmarkt. Trotz mäßigen Wetters trotzten einige Mutige dem Regen, um auszustellen, zu kaufen oder etwas zu verzehren.
„MEIN GARTEN, EIN STÜCK NATUR!“ 2013
Gärtner, rein in die Stiefel! Ein Wettbewerb für Sie, Einwohner des Krummen Elsass und des Bitscher Landes: Kümmern Sie sich um kleine Tiere, Vögel, heimische Pflanzen und Ihren Garten? Lassen Sie der Natur in Ihren Beeten und im Gemüsegarten freien Lauf? Dann melden Sie sich an!
Zur Anmeldung senden Sie den Antwortabschnitt vor dem 20. Juni an: Maison du Parc, concours „Mon jardin, un coin de nature“, BP 24, 67290 La Petite-Pierre.
DER FLORIDE CARAVELLE CLUB
Der Floride Caravelle Club de France, der gerade sein 10-jähriges Bestehen gefeiert hat, hat seinen Sitz bei Herrn Patrick Revolon.
Der Verein zählt über 200 Mitglieder aus Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Dänemark, die sich mehrmals im Jahr in geselliger Runde in verschiedenen Regionen Frankreichs oder in Nachbarländern treffen, um ihre schönen Oldtimer auf Ausstellungen zu zeigen oder Erkundungsfahrten in den besuchten Gegenden zu unternehmen.
Am Wochenende vom 8. bis 10. Mai unternahm der Club eine Rundfahrt durch Ostfrankreich mit einem Halt in Eguelshardt am Donnerstag, dem 8. Mai: Gegen 12.45 Uhr konnte man rund sechzig sorgfältig polierte, glänzende Oldtimer bewundern, die sich ordentlich in der Nähe unseres Festsaals aufreihten.
Der Bürgermeister, der bei der Ankunft anwesend war, sagte, es sei ihm eine Ehre, diesen sehr aktiven Club zu empfangen; er dankte Herrn Patrick Revolon für die schöne Arbeit, die er mit seinem Team leistet, und für das angenehme Schauspiel, das seine Organisation der Öffentlichkeit bietet.

Nach dem Mittagessen in der Salle Rapin machten sich die sympathischen Besucher wieder auf den Weg, um noch zwei Tage lang die Straßen der Nordvogesen zu erkunden.
TRAUERFALL
Herr Jean-Pierre Keller ist am 8. Mai 2013 im Alter von 60 Jahren verstorben. Er war in unserer Gemeinde sehr beliebt und beteiligte sich aktiv am Vereinsleben in unserem Tal. Als Präsident des Vereins der Freunde von Stockbronn organisierte er mit viel Freude Veranstaltungen wie Boule-Turniere, Weihnachtsmärkte und Flohmärkte.
Im Namen der Gemeinde Eguelshardt spricht der Bürgermeister der schwer getroffenen Familie von Jean-Pierre sein aufrichtiges Beileid aus.
SCHARKA: EINE KRANKHEIT DER OBSTBÄUME
Unsere Gemeinde liegt in der Eindämmungszone der Scharka, einer Krankheit des Steinobstes der Gattung Prunus, die als Schadorganismus eingestuft ist.
Die Behörden wollen den Nordosten des Departements Moselle sanieren, wo die Krankheit beobachtet wurde. Ziel ist es, alle Prunus-Obstgärten in den betroffenen Gemeinden zu erfassen und dann gegebenenfalls Bekämpfungsmaßnahmen durch den SRAL (regionaler Pflanzenschutzdienst) durchzuführen.
Wenn Sie Symptome der Krankheit an Zwetschgen-, Pflaumen-, Mirabellen-, Nektarinen- oder Aprikosenbäumen bemerken, melden Sie dies bitte dem Rathaus, der DRAAF oder FREDON Lorraine.
Technischer Hinweis – Die Scharka des Steinobstes
Die Scharka gilt als schwerste Viruskrankheit des Steinobstes in Europa und kommt in Frankreich seit den 1960er-Jahren vor. Sie ist als Pflanzenschädling eingestuft, der dauerhaft und im ganzen Land bekämpft werden muss.
Die Krankheit wird durch ein Virus (Plum Pox Virus, PPV, Scharka-Virus) verursacht, das auf zwei Wegen übertragen werden kann:
- durch verschiedene Arten wandernder Blattläuse, die Obstgärten im Umkreis von einigen Kilometern um einen befallenen Baum infizieren können;
- durch vegetative Vermehrung; bei Neupflanzungen ist daher darauf zu achten, dass das Pflanzmaterial (Sorte und Unterlage) gesund ist.
Die Scharka ist unheilbar; die Bekämpfung beruht daher vor allem auf Früherkennung, Roden und Abtöten befallener Bäume. Sie befällt Obstbäume der Gattung Prunus und breitet sich epidemisch auf Pfirsich-, Pflaumen- und Aprikosenbäumen aus, wo sie Verformungen und Nekrosen der Früchte verursacht, die diese ungenießbar machen können.
Folgende Symptome sind im Frühjahr und Sommer an Pfirsich-, Pflaumen- und Aprikosenbäumen zu beobachten, können aber je nach Sorte leicht variieren:
- An Blättern: sichtbare Aufhellungen entlang der Nebenadern und/oder chlorotische Flecken oder Ringe. Diese Symptome schwächen sich mit der Zeit ab und verschwinden im Sommer bei großer Hitze.
- An Früchten: Verfärbungen und Verformungen in Form von Flecken oder Ringen auf der Schale. Diese Symptome sind bei Aprikosen, Zwetschgen und Nektarinen am deutlichsten.

Symptome am Blatt (Quelle: FREDON Lorraine, AREFE).
Maßnahmen in der befallenen Zone im Osten des Departements Moselle
Wegen der besonderen Befallslage in diesem Gebiet (ausgedehnter und massiver Befall in mehreren Gemeinden) wurde 2013 auf Wunsch des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten eine besondere Regelung eingeführt. Es wurde eine Eindämmungszone festgelegt, die einen Ring von Gemeinden um die bekanntermaßen befallenen Gemeinden bildet. In dieser Zone werden ab Ende Mai 2013 Mitarbeiter der FREDON alle Prunus-Obstgärten untersuchen. Wird in diesen Gemeinden Scharka gefunden, setzt der SRAL die im Erlass vom 17. März 2011 vorgesehenen Bekämpfungsmaßnahmen um.
Ihre Gemeinde liegt in dieser Zone, und Sie sind daher von den oben genannten Maßnahmen betroffen. Im Mai finden Informationsveranstaltungen statt, auf denen die Krankheit, ihre derzeitige Verbreitung und die getroffenen Maßnahmen vorgestellt werden.
DRAAF Lorraine, 76 avenue André Malraux, 57046 Metz cedex 01, Tel. 03 55 74 11 00.
FREDON Lorraine, Domaine de Pixérécourt, BP 30017, 54220 Malzéville, Tel. 03 83 33 86 75.