Willkommen in Eguelshardt

Gemeindeblatt - Nr. 68 - Juli 2013

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GEMEINDERATSSITZUNGEN – DIE WICHTIGSTEN BESCHLÜSSE IN KÜRZE

Sitzung vom 18. Juni 2013:

  • Der Gemeinderat verzichtet beim Verkauf von 2 bebauten Grundstücken in der Rue Nationale (Flur 5) und in der Rue Nationale am Bellerstein (Flur 4) auf sein Vorkaufsrecht.
  • Der Gemeinderat gewährt den 2 Schülern aus Eguelshardt am Collège J.J. Kieffer in Bitche, die vom 3. bis 6. Juni 2013 an einer Studienfahrt nach München teilgenommen haben, je 40 € Zuschuss.
  • Der Gemeinderat ermächtigt den Bürgermeister, mit dem Präsidenten des Departementsrats eine Vereinbarung über den Unterhalt der Departementsstraße D662 in der Ortsdurchfahrt zu unterzeichnen.

Sitzung vom 25. Juni 2013:

  • Mit 5 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen billigt der Gemeinderat die neue Charta des Regionalen Naturparks Nordvogesen und erneuert seine Mitgliedschaft im Kooperationsverband des Parks.
  • Der Gemeinderat vertagt seine Stellungnahme zum SCOT (Raumordnungsplan), den der Zweckverband des Arrondissements Sarreguemines ausarbeitet, da bei der Sitzung der CCPB zu diesem Thema am 3. Juli 2013 weitere Informationen vorgestellt werden.
  • Der Gemeinderat verzichtet beim Verkauf eines Chalets im Bronnenthal auf sein Vorkaufsrecht.

RECHTLICHES

Regenwasser: Regenwasser muss nicht geklärt werden. Nur Abwasser gehört in die Kläranlage. Regenwasser in die Kanalisation einzuleiten ist verboten und strafbar. Würden alle das tun, würden sich die Kosten unserer Abwasserentsorgung verdoppeln. Der Gemeindeverband kann Stichprobenkontrollen durchführen, um etwaige Verstöße festzustellen.

Nutztiere: Die Errichtung von Stallgebäuden ist in der Gesundheitsverordnung des Departements geregelt, die in der Präfektur eingesehen werden kann. Geflügelhaltungen mit mehr als 50 Tieren über 30 Tage dürfen nicht näher als 25 Meter an von Dritten bewohnten Gebäuden, Freizeitanlagen oder öffentlich zugänglichen Einrichtungen liegen, ausgenommen Camping auf dem Bauernhof (Artikel 153.4 der Muster-Verordnung des Departements). Für alle anderen Nutztiere wenden Sie sich bitte an die Präfektur.

Achtung! Stromabschaltung am 2. Juli 2013 von 9.30 bis 11.45 Uhr an folgender Übergabestelle: 055 PC Bannstein.

SYDEM’PASS: AB 1. JULI 2013 PFLICHT

Der Sydem’pass wird für den Zugang zu den Wertstoffhöfen des Bitscher Landes Pflicht.

Die Karte erhalten Sie bei den Mehrsparten-Ausgabeterminen in den Gemeinden: Privatpersonen gegen Vorlage eines Wohnsitznachweises, Gewerbetreibende gegen Vorlage eines Registrierungsnachweises (Siret-Nummer).

Der Zugang ist auf 20 Besuche pro Jahr (Kalenderjahr) mit höchstens 1 m³ pro Besuch begrenzt, gemäß der Ordnung, die die zulässigen Abfälle für Privatpersonen und Gewerbe festlegt.

Auskunft erteilt der Gemeindeverband des Bitscher Landes unter 03 87 06 10 40 (Umweltabteilung). Die vollständige Ordnung für den Zugang zu den Wertstoffhöfen und den Kalender der Mehrsparten-Termine finden Sie auf www.paysdebitche.fr oder www.sydeme.fr unter „Agenda“ am Seitenende.

GEPLANTE GRUNDEIGENTÜMERVEREINIGUNG FÜR WEIDEFLÄCHEN IM TAL DES FALKENSTEINERBACHS

Alle betroffenen Eigentümer haben einen Satzungsentwurf der AFP, den Präfekturerlass zur Eröffnung der öffentlichen Anhörung sowie ein Formular für Beitritt oder Ablehnung erhalten. Nach dem Gesetz gelten Eigentümer, die das ausgefüllte Formular nicht an das Rathaus Philippsbourg zurücksenden, als Befürworter des Projekts.

Herr Barba, Untersuchungsbeauftragter, hält am Mittwoch, dem 3. Juli 2013, von 17 bis 19 Uhr im Rathaus Eguelshardt eine Sprechstunde ab, bei der Einwohner ihre Anmerkungen zur öffentlichen Anhörung vorbringen können.

ZUGELASSENE TAGESMÜTTER UND -VÄTER

Eltern, die eine Kinderbetreuung suchen und genau wissen möchten, welche Tagesmütter bzw. -väter der Gemeinde tatsächlich verfügbar sind, wenden sich bitte an den Mutter-Kind-Dienst: Maison du Département, 51 rue du Bac, BP 80001, 57211 Sarreguemines Cedex – fragen Sie nach Frau Olivia Wegmuller-Villa, Tel. 03 87 35 03 40.

Die Liste der Tagesmütter im Rathaus enthält 7 Namen, obwohl die meisten dieser Personen diese Tätigkeit nicht mehr ausüben. Wir bitten die Tagesmütter der Gemeinde, die noch ein oder mehrere Kinder betreuen, sich im Rathaus zu melden. Vielen Dank.

SCHULBETREUUNG

Kinder der Schulbetreuung am Tisch

Die betroffenen Eltern finden anbei die weiterhin geltende Ordnung für das neue Schuljahr. Zeiten und Preise bleiben unverändert.

Eltern, die ihre Kinder in der Mittagsbetreuung lassen (11.30-12 Uhr; 12.45-13.30 Uhr), ohne dass sie am Essen teilnehmen, werden gebeten, sie vor dem Essen abzuholen, um den Ablauf nicht zu stören.

DIE MISSION LOCALE (JUGENDBERATUNG)

Die Mission Locale ist eine Anlaufstelle für junge Menschen von 16 bis 25 Jahren. Jeder erhält eine persönliche Begleitung bei seinen Vorhaben. Die Einrichtungen beantworten Fragen zu Arbeit und Ausbildung, aber auch zu Wohnung und Gesundheit.

Jeder junge Mensch kann je nach Niveau, Bedarf und Schwierigkeiten individuelle Hilfe erhalten, um ein berufliches Ziel und die Schritte dorthin festzulegen, eine Ausbildung zu planen und abzuschließen, eine Arbeit zu finden und zu behalten.

Die Mission Locale empfängt, informiert, berät und begleitet junge Menschen von 16 bis 25 Jahren, um ihnen bei allen Problemen der sozialen und beruflichen Eingliederung zu helfen.

Hauptsitz: Mission Locale du bassin d’emploi de Sarreguemines, 26 rue de la Grande Armée, 57200 Sarreguemines, Tel. 03 87 95 72 74. Geöffnet montags 14.00-16.30 Uhr, dienstags bis freitags 8.30-11.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr.

Sprechstunden vor Ort:

  • Pôle Emploi, Bitche, Tel. 03 87 96 13 90 – jeden Freitag 8.30-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr
  • Rathaus Rohrbach-lès-Bitche, Tel. 03 87 09 70 95 – jeden Dienstag 8.30-11.30 Uhr
  • Rathaus Lemberg, Tel. 03 87 06 40 29 – jeden Donnerstag 8.30-11.30 Uhr
  • Rathaus Volmunster, Tel. 03 87 96 72 18 – am 2. und 4. Montag 14.00-16.00 Uhr

ÄLTERE MENSCHEN: DAS DEPARTEMENT IST FÜR SIE DA

Die CLIC (lokale Informations- und Koordinationszentren) der Moselle möchten ältere Menschen näher an die Dienste des Departements bringen.

In jedem Zentrum stehen ein Sozialarbeiter und eine Empfangskraft den älteren Menschen unserer Gemeinde zur Verfügung, um sie zu informieren, zu beraten und zu begleiten.

Bei Verlust der Selbstständigkeit oder anderen Problemen einer älteren Person können sich die Familien vertrauensvoll an das CMS (Sozialzentrum) in Bitche wenden: 44 rue St Augustin, 57230 Bitche, Tel. 03 87 96 17 11, donnerstags 9.00-11.30 Uhr.

AUSFLUG DES SENIORENCLUBS ZUM BERGWERK NOTHWEILER (DEUTSCHLAND)

Die Senioren beim Ausflug im Wald

Am 30. Mai unternahm der Seniorenclub einen Ausflug zum ehemaligen Eisenerzbergwerk Nothweiler in Deutschland.

Die Besichtigung war sehr interessant und lehrreich. Anschließend trafen sich die Senioren zu einem sehr geselligen Picknick in der Nähe des Gimbelhofs.

SCHIESSWETTBEWERB

Der Schützenverein „La Vigilante“ veranstaltete seinen traditionellen Wettbewerb im 50-m-Gewehr liegend, der ursprünglich für den 9. Juni geplant war und wegen Regens verschoben wurde. Zahlreiche Teilnehmer, Kinder und Erwachsene, versuchten sich in diesem Sport, der viel Konzentration erfordert.

Ergebnisse nach Kategorien:

  • Herren ohne Lizenz: Daniel Mohr 94 Pkt.; Christophe Werner 93 Pkt.; Vincent Huver 92 Pkt.
  • Damen ohne Lizenz: Cathia Mohr 95 Pkt.; Christelle Helmer 94 Pkt.; Julie Schwanner 94 Pkt.
  • Unter 12 Jahren: Grégory Galet 78 Pkt.; Lisa Paradis 68 Pkt.; Louis Harter 54 Pkt.
  • Unter 16 Jahren: Léa Walséchi 89 Pkt.; Lucas Bach 84 Pkt.; Samuel Mattana 84 Pkt.
  • Veteranen über 60: Jean Pistorius 86 Pkt.
  • Herren mit Lizenz: Maxime Antoine 92 Pkt.
  • Damen mit Lizenz: Martine Tousch 88 Pkt.

Die Sieger des Schießwettbewerbs mit ihren Preisen

DIE BRÜCKE VON EGUELSHARDT IM KRIEG

Alte Postkarte „Gruss aus Egelshardt i. Lothr.“ mit der alten Bogenbrücke

Charles Eyermann wurde 1926 in Eguelshardt geboren. Seine Eltern wohnten in der Nähe der Brücke. Die alte Brücke wurde Ende 1939 gesprengt, um der deutschen Besatzung zu schaden. Schrott und Steine versperrten die Straße. Mit diesem Schutt wurde die Kurve gegenüber dem Hof Letzelter aufgefüllt, und die Deutschen begannen dort mit der Firma Hans Hoffmann aus Merzig (Saarland) die Arbeiten.

Charles Eyermann (der Bruder von Alice Gerling) erzählt: „Ende 1941 wurde ich als Hilfsarbeiter eingestellt, ich war gerade 14 geworden. Die Arbeit mit der Schaufel war hart. Später hatte ich das Wohlwollen des Vorarbeiters, der mich mit der Pflege und dem Heizen der Baracke betraute, Tag und Nacht. Die ersten Versuche an der neuen, heutigen Brücke begannen im Winter 1942.“

Original-Gemeindeblatt (PDF, auf Französisch)